Erbaut: möglicherweise 2. Hälfte 17. Jahrhundert
Parzellennummer 1836: 39
Grundfläche des Hauses 1836: 13,7 Quadratruten (entspricht ca. 112 qm)
Steueranschlag 1745: 229 Gulden
Grundherrliche Abgabe:

Zinsfrei
Inschriften:
über der Tür
B[enjamin] S[chnaitmann] 1839

Lange Str. 20 (Bildquelle: Martin Klöpfer)Lange Str. 20 (Bildquelle: Martin Klöpfer)Das Haus Lange Straße 20 liegt an der Einmündung der Mittleren Sackgasse in die Lange Straße. In diesem Bereich sind die, ansonsten engen Straßenfluchten zu einem kleinen Platz mit Brunnen erweitert, der verschiedene Namen hatte: Galtbrunnen, Brunnen bei Anstet Wolfharts Haus, Gumpbrunnen, oberer Gumpbrunnen und oberer Schöpfbrunnen.

Gebäudebeschreibung im Güterbuch 1745
Eine 2. stockichten Behausung und Keller darunter beÿm oberen Gumpbronnen an der Langen Gaßen, zwischen dem SackGäßlen ein: anderseits Fr:[au] D.[oktor] CasParin und Philipp Adam SPaichen stost vornen auf die Lange Gaßen und hinten Fr:[au] D.[oktor] CasParin.

 

 

Lage

 

Gebäudebeschreibung
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Bau- und Besitzgeschichte
Das Haus war zinsfrei und erscheint daher in keinem Lagerbuch, weshalb sich die Besitzgeschichte nicht weiter als bis zum Beginn der Güterbuch 1745 zurückverfolgen läßt.

1745
Johannes Maier, Waffenschmied, und Johann Konstantin Speidel, Gürtler, je hälftig

1749
Speidel vertauscht seine Hälfte an Johannes Bunz, Weißgerber, der auch die andere Hälfte von Felix Trück kauft

Lange Str. 20 _Ofenstein (Bildquelle: Martin Klöpfer)Lange Str. 20 _Ofenstein (Bildquelle: Martin Klöpfer)

Der Ofenstein von 1764 zeigt die Initialen von Hans Bunz und seiner zweiten Ehefrau Sabina Bunz, geb. Pfander, die er 1758 geheiratet hatte
Die Symbole stellen wohl Arbeitswerkzeuge des Weißgerbers dar

1782
An den Sohn Johannes Bunz junior

1817
Friedrich Bunz

1840
an Benjamin Friedrich Schnaitmann, Gerber, verkauft, von diesem an Andreas Heidenwag und von diesem an Christof Sauer

1946 bis ca. 2020
Pferdemetzgerei Beerwart